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Reqelloser und Sinusförrnigen Schwingungen

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Pages 237-265
Published online: 17 Apr 2007

Durch ein dreijähriges Forachungavorhaben sollte unteraucht werden, ob die unter dem Einfluβ von oinfachen vertikalen Sinusachwingungen ermittelten wissen-sehaftlichen Bewertungsgrundlagen weiter übertragbar sind. Es Sollte dabei festgestellt werden, ob die—streng genommen—nur für einfache Sinuaschwingungen geltenden Bewertungaayateme auch für Gemischa aus Sinusschwingungen and für stochaatische Schwingungen begründete Gültigkeit haben, denen sitzende Personen aufigosetzt sind.

Da durch verschiedene TJntersuchungen nachgewiesen war, daβ die menachliche Wahrnehrnung die Teilkörperresonanzen und phyaiologischen Reaktionen hinreichend genau beriicksichtigen kann, wurde irn Hinblick auf den groβen Umfang der Versuchsvariationen die Stärke subjektiver Wahrnehmung duroh ‘ schwingungstrainierte ’ Verauohsperaonen ala Beurteilungskriterium verwendet. Hierzu konnte eine Vergleichsmethode entwickelt werden, bei der die VPn die Sohwingungsintensität kontinuierlich selbst einzustellen hatten, die der Starke der Wahrnehmung einer vorgegebenen Vergleichaschwingung entsprach. In vier Untersuchungateilen wurde die frequenzabhiiiigige Wahrnehmung von Sinusachwingungen durch diese VPn, die gut spin-bare Wahrnehmung einer Komponente in einem aus zwei Komponenten bestehenden Gemisch, die Toleranzgrenze (für ≈30 min. Expoaitionszeit) für aus zwei Sinuaschwingungen beatehende Gemische und die Starke der Wahrnehmung von stoohastischen Schwingungen ini Vergleich zu einfachen Sinuaachwingungen bestimmt.

Hinsichtlich der Frequenzabhangigkeit ergab aich sowohl für einfache als auoh gemischte Sinuaschwingungen eine be3ondere Empfindlichkeit des Menschen bei Frequenzen < 2,0 Hz. Bei der Wahrnehmung einer Komponente in einem Gemisch konnte—-analog Erscheinungen in der Akustik—ein ’ Verdeckungaeffekt’ fiir Schwingungen > 2 Hz festgestellt werden. Im Frequenzbereich< 2 Hz kommt es jedoch zu einer Aufdeckung, für die eine physiologisch begründete Hypotheae aufgestellt wird. Hinsichtlich der Toleranzgrenze zeigte aich, daB die Bildung einea gemeinsamen Effektivwertes aua der Wurzel der Quadrate der gowichteten Beschleunigungsaraplituden zweier Sehwingungskomponenten der subjektiv-physiologischen Wirkung nicht voll entspricht. Im letzten Unterauchungsteil konnte eine groBere Empfindlichkeit des Menschen gegeniiber stochastischen Schwingungen (mit ‘ gleiehmaSig regelloaem’ Verlauf) als gegeniiber Sinuaschwingungen festgestellt werden.

 

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